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Idee und Formen sind römisch und erinnern an die Sieges- und Ehrenmale der Imperatorenzeit; zugleich aber enthält die Ehrenpforte Bilder der Vorfahren Maximilians und Darstellungen ihrer Leistungen. Das Konzept stammte von Maximilian und seinem Hofhistorigraphen Johannes Stabius. Entwürfe lieferte der Innsbrucker Hofmaler Jörg Kolderer. Albrecht Dürer und seine Werkstatt waren dann an der Überarbeitung und Vervollständigung maßgeblich beteiligt. Von Albrecht Dürer stammt die mittlere Pforte (aber nicht der obere Teil), die seitlichen Säulen, viele Details der ornamentalen Ausstattung, und besonders die 2., 15., 22. und 23. der insgesamt 24 historischen Szenen, die in Gruppen von je 12 Darstellungen über den Seitenportalen angebracht sind. Dürers Wappen ist an die unterste Stufe des Triumphbogens gestellt, und ist kleiner als das Wappen von Johannes Stabius, Historiograph und Hofastronom des Kaisers.
Im Zentrum der Triumphpforte mit drei Portalen befindet sich der Stammbaum mit den Vorfahren des Kaisers. Dieser ist links mit dem Wappen der österreichisch-habsburgischen, rechts von dem der spanisch-habsburgischen Linie flankiert. Über den beiden Seitenportalen sind jeweils zwölf Darstellungen angeordnet, die historische Ereignisse und Maximilians Regierung zum Inhalt haben. Szenen aus der Jugendzeit und der privaten Squäre des Kaisers schmücken die beiden Rundtürme. Herrschaftsbildnis, Caesaren und mit Maximilian verwandte Fürsten ergänzen das Programm.
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